3D-Map

Papier-Karten sind doof. Die Geländedetails sind schlecht zu erkennen. Steht der Mech dort hinten auf einem Berg? Vielleicht sogar hinter einer Kante? Oft verzögert sich das Spiel wegen unübersichtlichen Karten. Deshalb haben wir, die Baupioniere, uns ein Herz und eine Schaufel geschnappt und uns dran gesetzt eine plastische 3 Dimensionale Karte zu basteln, die das spielen einfacher, besser, schöner und überhaupt machen.

Die Geschichte

Der Anfang

Alles fing damit an, als Guyver eines bierseligen Abends die Idee in den Raum warf eine Karte zu bauen, auf der man die Geländedetails besser sehen kann. Die ersten zaghaften Ausbrüche dieser Art konnten noch unterbunden werden, indem man diesem Mann ein Bier in die Hand gab, damit er beschäftigt war. Doch im Laufe der Zeit erzählte er mehr und mehr Leuten von seiner Idee und diese fingen an darüber nachzudenken.
Dies alles passierte im Jarhe 2006, als draußen noch Schnee lag und man sich drinnen bei einem Grog vor den wärmenden Rechner setzte um besinnlich Ego-Shooter zu spielen.

Erste Styroporflocken

Doch wie sollte die Map hergestellt werden? Welches Material soll benutzt werden? Im ersten Versuch wurde Bauschaum benutzt. Dieser hat den Vorteil, dass er sehr einfach zu modelieren ist. Einfach spruehen, aushaerten lassen und überstehende Ecken abschneiden. Wie aber bekommt man Bauschaum in eine sechseckige Form? Klar, mit einer Verschalung. So wurde schnell aus einer Holzleiste eine Form gebastelt, in die der Bauschaum hineigesprüht wurde. Doch genau an diesem Punkt begannen die Probleme. Die Form geriet etwas windschief und der Bauschaum brauchte Stunden zum aushärten. Als er dann endlich hart war, ließ die nächste Überraschung nicht lange auf sich warten. Der Bauschaum ist im ausgehärteten Zustand derart porös, dass wir Unmengen an Füllmaterial verbraucht hätten. Eine weitere Variante wäre das gute alte Pappmaché gewesen. Doch dazu später mehr.